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2. November 2012

Jack Diéval gestorben

Der französischer Jazzpianist Jacques "Jack" Diéval ist tot. Er starb am 31. Oktober 2012. Jack Diéval, Spitzname "Der Debussy des Jazz", wurde am 21. September 1921 in Douai geboren. Seine Eltern waren Musiklehrer und leiteten in der Stadt ein Jazz-Orchester.  Mit 14 Jahren gründete Diéval seine eigene Formation in seiner Geburtstadt. Mit nur 15 Jahren zog er nach Lille und wurde zum Berufsmusiker.  Während des Zweiten Weltkriegs spielte er in Offizierscasinos und unternahm einige Tourneen nach Französisch-Nordafrika.




Nach dem Krieg begleitete er Django Reinhardt und Hubert Rostaing bei Plattensessionen, machte Aufnahmen mit Don Byas und gründete ein eigenes Trio mit Lucien Simoën und André Jourdan. In den 1950er Jahre gründete und leitete er die beliebte französische Radiosendung "Jazz aux Champs Elysées". 2001 erhielt er den "Grand Prix du Jazz" der französischen Verwertungsfirma "SACEM (Société des Auteurs, Compositeurs et Editeurs de musique)", bei der er seit 1982 in Vorstand saß und deren Vizepräsident er ab 1984 war.